1. Bei Gott in hohen Ehren steht dein Name, Sankt Elisabeth; der Frauen tugendreiches Bild, der Armen und der Kranken Schild. Verachtend allen falschen Schein, ertrugst du der Verachtung Pein, wie Jesus allen gut zu sein.

2. Wie ließest du in schwerem Leid aufblühn des Herrn Gerechtigkeit, erlittest Unrecht ohne Schuld und bliebst doch standhaft in Geduld, ein Herold der Gerechtigkeit, der wehrlos und im Bettlerkleid zum Segen wurde allem Leid.

3. Noch schwebt dein Bildnis überm Land, noch lebt die Güte deiner Hand in allem, was das Leid besiegt, was arm und krank darniederliegt. Was du am Kreuz des Herrn geschaut als seiner Armut treue Braut, sei uns als Erbe anvertraut.

4. Bei Gott in hohen Ehren steht dein Name, Sankt Elisabeth; Gesegnete für alle Zeit, mach unsere Herzen groß und weit; laß deines Herzens Mut und Glut erlöschen nicht, daß Liebe tut, was Jesus Geist zu tun uns heißt.

Text: Georg Thurmair (1973)Weise: "Ihr Freunde Gottes allzugleich" - Innsbruck (1588)