St. Clemens Maria Hofbauer

Am 15. Juni 1952 wird die Kirche von Weihbischof Dr. Franz Joseph Fischer auf den Namen St. Clemens Maria Hofbauer geweiht

Sehr beeindruckendes Altarbild

Leider konnten keine Unterlagen des Malers Eberle, Schwäbisch Gmünd, oder in der Kirchengemeinde gefunden werden, die Aufschluss über das Altarbild geben. Daher wird das darstellende Bild interpretiert:

In der Mitte Jesus, oberhalb Gott Vater und der Hl. Geist in Gestalt der Taube.

Personen unterhalb des Kreuzes von links nach rechts:Johannes der Täufer, Maria (Gottesmutter), Stefanus (mit unten liegenden Steinen, er wurde gesteinigt) und St. Clemens ( unser Namenspatron); unterhalb des Kreuzes Johannes.

Tabernakel und Marienaltar

Kreuzweg

In der Kirche befindet sich ein Kreuzweg.

Die Bilder des Kreuzweges wurden vom Gmünder Kunstmaler Otto Eberle in den Jahren 1953/1954 gemalt. Dieser Kreuzweg wird durch insgesamt 14 Bilder dargestellt, die sich auf der rechten und linken Außenwand innenseitig befinden, und zwar 7 Bilder auf der rechten und sieben Bilder auf der linken Seite. Sie beginnen nach dem Fenster rechtsseitig nach dem Tabernakel und enden dann vor dem Beichtstuhl, sie setzen sich dann auf der linken Seite vor der Treppe zur Orgel fort und enden vor dem Fenster auf der linken Seite vor dem Marienaltar. Die Stationen des Kreuzweges werden durch Kreuze verbunden, wie sie in den Bildern 7 und 8 zu sehen sind. Am Anfang und am Ende befinden sich ebensolche Kreuze.

Orgel

Kirchenglocken

In der Pfarrkirche Alfdorf befindet sich die älteste Glocke der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Es handelt sich um eine Evangelisten-Glocke aus dem 14. Jahrhundert; sie ist aus Bronze gegossen.

Im Deutschen Glockenatlas ist folgender Eintrag über unsere Glocke zu lesen:

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Kath. Filialkirche in Alfdorf
Unbez. (um 1345), Durchmesser 66, 5 cm, Höhe 55,5 cm
Schulterinschrift zwischen Stegen aus dünner unregelmäßiger Schnur:

S   IOHANNES  S  MARCVS  S  MATHEVS  S  LVCAS
(die meisten S sind spiegelverkehrt).
Kronenbügel an Vorderseite vorgelegtes Tau.

Die Glocke ist ein getreues Abbild der Glocke von 1345 in Berg (Donauwörth).

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Die Glocke wurde nach Ihrer Installation mittels Seilzug bedient. Später hat die Fa. Barchert die Glocke mit einem Motor versehen.

Es handelt sich um eine E-Glocke mit einem Gewicht von 240 Kg.

Im Juni 2012 wurde eine zweite Glocke eingebaut. Bei der zweiten Glocke handelt es sich um eine D-Glocke mit einem Gewicht von 140 Kg. 

Sakramentenbilder

In unserer Kirche befinden sich oben im Schiff sechs Bilder, auf jeder Seite drei. Diese Bilder könnten als Sakramentebilder eingestuft werden, genaue Unterlagen fehlen mir jedoch hierzu. Einige der Bilder lassen jedoch auch andere Deutungen zu: