Feier der Firmung der Seelsorgeeinheit Lorch-Alfdorf

Wer sich wirklich sicher ist, dass er an Gott und den auferstandenen Messias glaubt, geht zur Firmung. Denn "firmare" heißt "bestärken". Mit diesem Sakrament sagt man "Ja" zum Glauben, zur katholischen Kirche und zu Gott.

Am Sonntag, 2. Juli 2017 feierten 59 Jugendliche aus den Kirchengemeinden Alfdorf, Lorch und Waldhausen ihre Heilige Firmung in der katholischen Kirche St. Konrad in Lorch. Der Gottesdienst wurde von dem vom Bischof Dr. Gebhard Fürst beauftragten Pfarrer und Caritasdirektor Oliver Merkelbach zusammen mit dem derzeitigen Pfarrer zur Aushilfe – Dr. Papaiah Reddimasu – geleitet.

In seiner Predigt behandelte Pfarrer Oliver Merkelbach die Frage nach der Bereitschaft für den Empfang der Firmung aus zwei Blickwinkeln. Einerseits erklärte er, dass durch die Firmung die Taufe vollendet und der Glaube gefestigt wird. Die jungen Christen bekennen sich damit zu ihrem selbstständigen Glauben.

Andererseits stellte er dazu einen Vergleich zum IT-Bereich dar, mit dem sich alle Firmlinge besser identifizieren konnten. Dabei erklärte er, dass Gottes Wort wie ein IT-Programm ist, welches fest mit dem Herzen verbunden ist und zu Jedem sagt, Du bist mir ganz wichtig, ich stehe zu Dir, ich hab Dich lieb und ich lass Dich nie im Stich. Ferner wies er darauf hin, dass der Glaube wie alle IT-Programme regelmäßig aktualisiert werden muss, in dem eine Verbindung zu Gott, z.B. durch ein Gebet, hergestellt wird.

Beim Firmakt nach der Predigt legte Pfarrer Oliver Merkelbach bei jedem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnete ihm mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und bat um die Gaben des Heiligen Geistes.

Die musikalische Begleitung durch Harald Elser und Moritz Frick machten die Firmung zu einem besonderen, festlichen Gottesdienst.

Die Firmlinge sowie der Zweite Vorsitzende der Kirchengemeinde Lorch, Herr Bernhard Theinert, bedankten sich bei Herrn Pfarrer Oliver Merkelbach für die Spendung der Firmung, bei den Firmbegleitern für die tolle Firmvorbereitung, und bei allen, die zum Gelingen des Festgottesdienstes beigetragen haben.