Neues Turmkreuz auf St. Konrad

Die Kirche St. Konrad hat wieder ein Turmkreuz. Seit Dezember letzten Jahres musste die Kirche ohne Kreuz auf dem Turm auskommen. Die Sanierung des Kirchturms brachte Überraschungen mit sich.

Am Morgen des 18. März war es soweit. Pfarrer Nentwich begrüßte die Anwesenden auch im Namen von Gewähltem Vorsitzendem im Kirchengemeinderat Werner Ott und fragte augenzwinkernd: „Was wäre St. Konrad ohne das Kreuz zwischen den beiden angedeuteten Händen des Kirchturms?“
Der betreuende Architekt Hufschmied, erläuterte kurz die Hintergründe für die Maßnahme, ein neues Turmkreuz in St. Konrad zu installieren. Bei der Sichtung und der Sanierung des Turmes war festgestellt worden, dass auch das Turmkreuz selber Schäden aufwies. Es zeigte sich, dass es am Fuß durchgerostet war, was dazu beitrug, dass die Gesamtkonstruktion auf Dauer gefährdet war. Also wurde das Kreuz abgenommen, einer Materialprüfung unterzogen, mit dem Ergebnis, dass es am Fuß brüchig geworden war. Es wurde ein neues Kreuz von den Firmen Riebel, Wiesel, Karger und Bock, erstellt, nachgebildet dem bisherigen und unter fachkundiger Leitung vor Ort durch Fa. Riebel montiert. Es wiegt 135kg auf einer Länge von 11 Meter.
Bei der Aufrichtung baten die Anwesenden gemeinsam um den Segen für das Kreuz, bevor es durch den Aufzug der Fa. Helling den Weg zur Turmspitze antrat.
Im Kirchenführer von St. Konrad, zuletzt von Pfarrer Dr. Marc Grießer erarbeitet, unter Verwendung einer Vorlage des verstorbenen früheren Pfarrer Gangolf Kaiser, heißt es zur Gestalt des Kirchturms und des Turmkreuzes: „Es erhebt sich der Turm bis zur Höhe von 30 m über dem Bahnkörper. Die Gestalt des Turmes setzt dabei ein sinnvolles Zeichen: In der Spitze deutet er die Gebärde nach oben geöffneter Hände an.“
Das Kreuz bildet dabei die verbindende Mitte, zugleich wird es hochgehalten um anzudeuten, wie Paulus es in einem Brief schreibt:
„Wir aber verkündigen Christus als Gekreuzigten.“ (1 Kor 1,23).